3
Letzten Sonntag ging’s gleich nach dem Aufstehen raus zum Laufen. Die Temperatur lag so bei minus einem Grad und es lag etwas Neuschnee von letzter Nacht. Ideale Bedingungen also. Ein langer Lauf stand auf dem Plan. Das Wochenende zuvor ging’s 17 Kilometer um Zittau rum. Diesmal waren die Wege zum Glück nicht mehr so vereist. Es stand der Runde im Gebirge nichts mehr im Weg.
Da ich nicht wusste, ob meine Beine so lange Lust haben die Runde mitmachen, hab ich den direkten Weg nach Oybin gewählt. Also die Dorfstraße hoch nach Olbersdorf, rein in den Wald um direkt neben der Teufelsmühle raus zu kommen. Es lag zwar auch schon unten in Zittau Schnee, aber dort oben lag noch ne Menge mehr und es sah fantastisch aus. Weiter ging es dann direkt nach Oybin rein, den Weg zum Altersheim hoch um dann auf den Thomasweg zu gelangen.
An der Stelle hatte ich eine Begegnung mit einem Hund der anderen Art. Ich hab eigentlich noch nie Probleme mit Hunden gehabt und spiel auch mal gern mit ihnen. Beim Laufen ignoriere ich sie, dafür ignorieren sie mich meist auch komplett. Nicht so der Hund. Der kam auf mich zu gerannt, was mir in dem Moment auch noch nicht komisch vorkam … der wird sicherlich nur spielen wollen. Falsch gedacht, spielen wollte er dann doch nicht. Er entschied sich dafür mich anzuspringen und versuchte mich zu beißen. Zum Glück hatte ich aus irgendeinen Reflex heraus den Arm hochgerissen und so hing er nur an meinem Pullover. Der Pullover und das Funktionsshirt drunter haben jetzt ein Loch und ich zum Glück nur nen Kratzer am Bein.
Nach dieser Begegnung ging’s erst mal weiter den Thomasweg bis zum Stern hoch – Frust ablaufen
Oben beim Stern musste ich erst kurz warten, um mich auf dem Weg nach Olbersdorf runter (Leipaer Straße?) einzureihen. Dort waren jede Menge Langläufer unterwegs. Die sind aber alle nur um den Jonsberg rum gefahren. Weiter runter ist mir keiner gefolgt. Nach drei Kilometern nur bergab ging’s dann beim Bahnhof Bertsdorf rüber zum “Getto” in Olberdorf und von da wieder zurück an den See. Die ganzen Hunde am See hab ich noch nie so bewusst wahrgenommen
Am Schluss standen 20 Kilometer und zwei kaputte Oberteile auf der Habenseite. Das Tempo war schön gemütlich mit 5:45 Minuten pro Kilometer. Mal sehen, wo’s das nächste Wochenende hingeht
Keine verwandten Beiträge.
Hey, na Du machst was durch? Wo wardenn der Besitzer des Hundes? Den hätte ich mir mal “zur Brust” genommen – natürlich hat der fürdie Klamotten aufzukommen! Hier in München gibts auch mehr oder weniger gut erzogene Hunde. Bei wenig erzogenen Kötern bekommt jedes Mal der Halter von mir nen Satz “heiße Ohren”.
[Translate]
Hey Henkipenki
das war ne Besitzerin und die hatte grad noch mit ihren Auto zu tun. Meinen Frust hab ich ihr schon verbal an den Kopf geworfen, nur mit den Sachen war ich ein bissl blöd. Ich dachte im ersten Moment nicht, dass der mich so heftig erwischt hatte und die Löcher waren dazu noch an der Seite. Na jedenfalls hab das ganze Ausmaß der Bescherung erst zu Hause beim Ausziehen gesehen
Ist ärgerlich, aber zum Glück waren die Sachen “uralt”.
[Translate]