Microsoft hat mit der Einführung von Vista die Funktion SEND aus dem Befehl NET entfernt. Grund dafür war das Entfernen des Nachrichtendienstes. Dieser Dienst hat bis XP (ab SP2 war er standardmäßig deaktiviert) die Nachrichten empfangen, welchen mit NET SEND verschickt worden. Allerdings auch über Domaingrenzen hinweg, was eine Zeit lang für dubiose Werbenachrichten auf den Computerbildschirmen sorgte.

Eine Alternative für NET SEND ist der Befehl MSG. Dieser Befehl ist ab Windows XP enthalten – aber Achtung – in den Home Versionen dieser Betriebssysteme nicht! MSG umgeht das Problem mit den Popup Nachrichten aus dem Internet, da es nur in der eigenen Domain verfügbar nutzbar ist.

MSG /? zeigt die möglichen Optionen an:

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Eine Nachricht wird mit folgender Syntax verschickt:

msg Benutzername /server:computername Nachricht
Beispiel: msg hitziger /server:edv4 Das ist ein test

Das Wildcard * kann verwendet werden um an alle an diesen Computer angemeldeten Personen eine Nachricht zu schicken. Der Konsole kann man auch eine Nachricht schicken, dazu einfach als Benutzernamen console nutzen.

Achso, der Nachrichtendienst wird auf XP nicht benötigt!

 

Genug Theorie. Versucht man das Ganze nun in einer Domain mit XP und Win7 Rechnern umzusetzen, verzweifelt man am Anfang. Das einzige, was von Anfang an funktionierte, war sich selber Nachrichten zu schicken.

Versucht man von Windows 7 ein Nachricht an einen XP Rechner zu schicken, dann bekommt man eine Fehlermeldung “Benutzername ist nicht vorhanden oder Verbindung ist getrennt”. Beim Versuch eine Nachricht von XP an Windows 7 zu schicken endet mit der Fehlermeldung

“Fehler beim Öffnen von Terminalserver Computername"
”Fehler [1722]:Der RPC-Server ist nicht verfügbar.”

MSG in der Kombination XP zu XP erzeugte die Fehlermeldung “Fehler [5]: Sie haben keine Berechtigung” (diesen Fehler hab ich jetzt nur aus dem Gedächtnis aufgeschrieben).

Der erste Schritt ist auf allen verwendeten Rechnern einen Registryeintrag zu ändern oder neu anzulegen (XP). Also Regedit starten und folgendes auf den Windows 7 Rechnern ändern:

Pfad: HKEY_LOCAL_MASCHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\TerminalServer
AllowRemoteRPC muss von Null auf Eins geändert werden. Also AllowRemoteRPC=1

Bei XP Computer muss dieser Wert angelegt werden:

Pfad: HKEY_LOCAL_MASCHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\TerminalServer
Rechtsklick und Neu->DWORD-Wert->als Name AllowRemoteRPC eingeben und als Wert 1.

So sollte das dann aussehen – es sind noch andere Werte in dem Pfad sichtbar, aber die spielen jetzt keine Rolle.

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Mit dieser Änderung ist es nun möglich MSG zwischen XP Rechnern und von Windows 7 zu XP zu verwenden. Aber versucht man von XP eine Nachricht auf einen Win7 Rechner zu schicken, dann kommt immer noch der oben genannte Fehler [1722]. Windows 7 möchte noch einen extra Haken gesetzt bekommen.

Also geh in die Systemsteuerung->System und Sicherheit->System (oder drücke WIN+Pause). In dem Fenster gibt es oben links den Punkt “Erweiterte Systemeinstellungen” – den bitte anklicken. Nun im neuen Fenster oben den Tab “Remote” auswählen und bei Remotedesktop die Option von “Keine Verbindung mit diesem Computer zulassen” auf die Option “Verbindungen nur von Computern zulassen, auf denen Remotedesktop mit Authentifizierung auf Netzwerkebene ausgeführt wird.”.

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OK drücken und ab sofort sollte MSG auch von XP zu Windows 7 funktionieren :)

[Update – 22.01.2010] Um Nachrichten an die Konsole schicken zu können, benötigt man Adminrechte – http://support.microsoft.com/kb/302799/en-us/

[Update – 26.02.2010] Besteht Interesse an einen Tool, was das Verschicken von Nachrichten zwischen Windows 7, Vista, XP ermöglicht? Möglich von jeden Konto, dafür muss aber ein Adminkonto im Programm angegeben werden (Stichwort: Impersonation). Sicherheitstechnisch keine feine Lösung, aber so wie es aussieht, gibt es keine andere Lösung. Also wenn jemand Interesse hat – kurzer Kommentar reicht.

Wie ich gerade auf der Seite von Geoff Chappel lese, ist es theoretisch möglich Windows Vista in der 32bit Version mit mehr als 4GB Arbeitsspeicher zu verwenden. Im Normalfall ist man ja in der Kombination auf 3GB beschränkt.

Geoff hat herausgefunden, dass Vista durchaus in der Lage wäre Arbeitsspeicher oberhalb von 4GB zu adressieren, die Funktionen dafür sind vorhanden. Das Ganze scheiter aber an einer Lizenz. ZwQueryLicenseValue wird von internen Funktionen aufgerufen und liefert eben auf einen 32bit Vista das Ergebnis zurück “Keine gültige Lizenz gefunden” und somit werden die Funktionen für den Arbeitsspeicher zur Nutzung von mehr als 4GB nicht verwendet.

Das komische daran ist, dass Microsoft nirgendwo erwähnt das die 4GB Grenze wegen einer Lizenz besteht und das man nicht in der Lage ist diese notwendige Lizenz nach zu ordern.

Geoff hat diese Abfrage testweise weggepatcht und siehe da, auch mit 32bit konnte er erfolgreich 8 GB Arbeitsspeicher verwenden.

Mehr Informationen zu der ganzen Geschichte findet ihr auf seiner Seite zu dem Thema: http://www.geoffchappell.com/viewer.htm?doc=notes/windows/license/memory.htm

Auf was für Ideen manche kommen, aber trotzdem ein interessantes Projekt :D

-> http://benheck.com/04-05-2009/commodore-64-original-hardware-laptop

Bin grad eben mal wieder drüber gestolpert. Ein Registry Schlüssel konnte auf Grund fehlender Berechtigungen nicht geändert werden. Selbst der lokale Administrator hatte nicht die entsprechenden Rechte.

Jetzt konnten nur noch Systemrechte helfen. Um nun den Registry Editor mit Systemrechten zu starten, muss man sich des Befehls AT bedienen.

at 11:00 /interactive regedit.exe

Dieser Befehl bewirkt, dass um 11:00 der Registry Editor gestartet wird. Dieser wird dabei mit Systemrechten gestartet. Die Option “interactive” ermöglicht dabei dem Programm Eingaben vom Benutzer anzunehmen. Ohne diese Option wäre dies nicht möglich, da RegEdit in einen anderen Kontext ausgeführt wird, als der angemeldete Benutzer.

Nun war es möglich die Berechtigungen für den Registry Schlüssel zu ändern, so dass man auch wieder auf normalen Wege Zugriff drauf bekommt.

Ich such ja schon lange nach einer Möglichkeit den Google Kalender mit dem Handy Kalender unterwegs abzugleichen. Es gibt diverse Anbieter, die einen SyncML Dienst zur Verfügung stellen und so einen Abgleich ermöglichen. Dazu muss man aber einen Dritten die Zugangsdaten zum Google Account zur Verfügung stellen. Diese Möglichkeit schied demzufolge für mich aus.

Dann gibt es noch die Java Software GCalSync, aber die konnte wieder nicht mit einem Google Apps Konto umgehen. Seit kurzen gibt es noch den Sync Dienst von Google. Für die SE Handys wird aber nur ein SyncML Dienst für die Kontaktdaten angeboten. Ich brauch aber den Abgleich hauptsächlich für den Kalender.

Gestern hatte ich dann gelesen, dass die iPhone Synchronisierung zwischen Google und dem Gerät auf Basis von Exchange/ActiveSync abläuft. Für den Abgleich mit einem Exchange Server ist bei meinen G700 von SE das Programm “Exchange ActiveSync” von Anfang an dabei. Diese Programm kommt von DataViz und heißt eigentlich RoadSync. Bei den folgenden Handys von SonyEricsson ist das Programm mit im Lieferumfang enthalten: G700, G900, M600i, P1i, P990i, W950i und W960i.

Folgende Einstellungen sind für den Google Abgleich mit dem Programm notwendig:

Server: m.google.com
Domain: leer lassen
Benutzername und Passwort entsprechen dem Google Login oder Google Apps Login

Wenn man ein normales GoogleMail Konto hat kann man gleich auf “Test” drücken. Bei einem Google Apps Konto muss vorher jedoch noch ActiveSync aktiviert werden. Dazu muss als erstes das Dashboard auf die nächste Generation eingestellt werden. Das macht man wie folgt:

Menü Domaineinstellungen –> Steuerungsfeld –> Nächste Generation (nur US Englisch) –> Änderungen speichern

Jetzt ist das ganze Interface zwar auf englisch, aber bietet einige Optionen mehr. Jetzt oben auf Dashboard klicken, um wieder zur Übersicht zurück zu kommen. Neben den Links die zuvor sichtbar waren, gibt es nun auch noch den Link “Mobile”. Da bitte drauf klicken und bei “Enable Google Sync” einen Haken rein machen und auf “Save changes” klicken.

Nun kann auch mit einem Google Apps Account auf dem Handy auf Testen gehen und alles sollte einwandfrei funktionieren. Die nächsten Einstellungen am Handy sollten selbsterklärend sein.

Der Abgleich funktioniert nun auch ohne dass das Programm Exchange ActiveSync auf dem Handy läuft.