Im Laufe des Tages wird ja heute das Service pack 3 für Windows XP veröffentlicht. Hier kann sich schon jetzt die deutsche Version herunterladen.

Das Problem an der ganzen Sache war in meinen Fall, dass nach der halbstündlichen Installation des Servicepacks und dem anschließenden Reboot der Rechner ständig neu startete. Typisches Zeichen für einen Bluescreen. Beim nächsten Hochfahren muss man noch vor dem Windows Logo die Taste F8 mehrmals drücken um in das Startmenü zu gelangen. Dort wählt man den Punkt “Neustart bei Systemfehler deaktivieren” aus und lässt Windows nochmal starten. Irgendwann blieb der Rechner dann wirklich mit einem Bluescreen stehen.

Stop: c0000139

Fehlerhafter Einsprungspunkt in der DLL gdi32.dll

Eine kurze Suche danach lieferte für ein neues Servicepack beängstigend viele Resultate. Selbst in den Foren von Microsoft wird darüber diskutiert. Von dort hab ich auch meine Lösung.

  1. XP CD einlegen und den Computer von CD starten lassen
  2. Im Installationsauswahlmenü die Taste “R” für die Wiederherstellungsconsole drücken
  3. das entsprechende Tastaturlayout auswählen
  4. die XP Installation auf der Festplatte auswählen und mit dem Administrationskennwort bestätigen
  5. nun muss der der Befehl ren system32\gdi32.dll system32\gdi32.old
    eingegeben werden um die DLL Datei zu sichern
  6. der nächste Befehl kopiert die Datei GDI32.dll vom Servicepack in das Windows Systemverzeichnis: copy servicepackfiles\i386\gdi32.dll system32\gdi32.dll
  7. nun nur noch den Befehl exit eingeben und der Rechner startet sich neu, dabei die CD entnehmen, um wieder von der Platte aus zu starten 

Jetzt sollte der Computer ohne Probleme starten. Jedenfalls fast ;)

Beim ersten Start mit SP3 wird “msoobe” aufgerufen, welches mit für die Aktivierung von Windows zuständig ist. Dumm nur, wenn man mit XP-Antispy einige DLLs deregistriert hat. Ein erneuter Neustart erzeugte diesen Fehler dann aber nicht mehr.

Ach so, der Standard Windows Messenger ist wieder da, selbst wenn man ihn vorher deinstalliert hat. Die Dienste Sicherheitscenter und Firewall sind wieder aktiviert, auch wenn sie vorher deaktiviert wurden, der Nachrichtendienst dagegen wird deaktiviert.

Ansonsten läuft alles flott unter Windows XP Professional Version 2002 Service Pack 3, v.3244.

Die Veröffentlichung von Hardy (Ubuntu 8.04) hab ich als Anlass genommen Ubuntu mal wieder außerhalb einer VM auf meinen Asus A6Tc Notebook zu installieren. Mit der neuen Version wurde auch Wupdi mit in das Image integriert, welches die Installation von Ubuntu unter Windows ermöglicht, ohne das man ne extra Partition anlegen muss. Allerdings läuft das dann über ein virtuelles Dateisystem, welches die Festplattenzugriffe etwas verlangsamt … deshalb auch nur fast native.

So weit so gut, die Installation lief Problemlos innerhalb von 20 Minuten durch, aber dann fingen die Probleme mit dem WLAN an. Laut iwconfig wurde alles richtig installiert, aber trotzdem führte kein Weg zu meiner Fritzbox. Der Netzwerkmanager schaffte es genauso wenig, wie die manuelle Konfiguration über iwconfig. Nach zwei Stunden rum probieren, bin ich dann auf einen Hinweis auf b43-fwcutter gestoßen. Wie nun aber das Ding ohne INet installieren? Wer will schon extra deswegen ein Netzwerkkabel hochholen ;)

Als erstes lädt man sich hier das entsprechende Package runter und kopiert es auf nen USB Stick. Das war aber noch nicht alles. Jetzt brauchen wir noch eine entsprechende Firmwaredatei. Laut dieser Anleitung hier sieht man bei dem Befehl wget die Adresse des Broadcom Firmware Downloads. Auch diese Datei muss uaf den Stick und wenn wir grad dabei sind, erstellen wir auch noch ne Textdatei mit der Anleitung.

Ok jetzt sind wir fertig unter Windows. Reboot und ab ins Linux und USB Stick an den Rechner. Doppelklick auf die Packagedatei installiert b43-fwcutter. Theoretisch besteht hier auch gleich die Möglichkeit die Firmware herunterladen zu lassen, aber ohne Internet ist das leider nicht möglich. Dann einfach die folgenden Befehle ausführen:

cd /media/"dein usb stick"
tar xjf broadcom-wl-4.80.53.0.tar.bz2
cd broadcom-wl-4.80.53.0/kmod
sudo /usr/bin/b43-fwcutter -w "/lib/firmware" wl_apsta.o

Einen Moment warten und schon wird mein Fritzbox angezeigt und ich kann mich verbinden :)

WLAN läuft nun nach drei Stunden rum probieren. Da wäre ich unter Vista/XP schon lange fertig, aber leider nicht unter Linux.

Als nächstes muss ich noch die Energieoptionen richtig einstellen, da die Batterie regelrecht leer gesaugt wird. Vielleicht muss ich auch wieder was installieren. Wer weiß das schon so genau …

program Mit Hilfe von Björn und Tom konnte ich noch zwei Bugs beseitigen, welche unter Vista zum Vorschein kamen. Der erste Bug war einfach noch eine falsche Ansteuerung eines Fensters in Terragen. Unter Vista hat sich bei jedem Terragenfenster ein Label vor den anderen gemogelt, so das der Index der von mir überprüften Labels immer um eins verschoben werden musste.

Der zweite Bug war da schon ein wenig kniffliger. Jedenfalls um ihm überhaupt erst einmal auf die Spur zu kommen. Tom und Björn hatten beide den Bug, dass beim Abspeichern des zweiten Tiles/Bildes, Terragen immer den ersten Dateinamen des ersten Tiles verwenden wollte. Das komische daran war, dass ich den Fehler bei mir nicht reproduzieren konnte. Laut Log wurde auch der neue Dateinamen in das Eingabefeld in Terragen übertragen. Irgendwie schien die History des Eingabefeldes sich quer zu stellen. Aber das war alles nur ein Raten ins Blaue hinein bis ich spaßeshalber bei mir mal die Option “Dateieindungen bekannter Dateitypen anzeigen” im Windows Explorer deaktivierte. Siehe da, ich hatte den Fehler nun auch. Es war tatsächlich so, dass nun beim Speichern des zweiten Bildes der Dateiname des ersten im Eingabefeld erschien. Ein bloßes Überschreiben mit WM_SETTEXT reichte nicht aus, um dem “Standard - Vista - Speichern- Dialog” zu verklickern, dass ich gern einen anderen Namen verwenden möchte.

Des Rätsels Lösung war einfach vor dem ändern des Dateinamens ein Tastendruck der Löschen Taste im Eingabefeld des Speichern Dialoges mit WM_KEYDOWN und VK_DELETE zu simulieren.

Aber warum überhaupt ein Unterschied zwischen “Dateieindungen bekannter Dateitypen anzeigen” aktiviert und deaktiviert bei der History des Eingabefeldes gemacht wird, ist mir noch schleierhaft.

So genug gelabbert … hier gibt’s die neue Version 1.2.4.10 von TerragenForCondor.

Ein kleiner Test des SyntaxHighlighter Plugins für den Live Writer.

Folgender C# Code sucht einen bestimmten laufenden Service/Dienst auf dem angegebenen Computer. Der Beispielcode sucht den Dienst RServer3 (Radmin) und stoppt ihn dann.

        static ServiceController FindService(string computerName, string serviceName)
        {
            ServiceController[] scServices;
            scServices = ServiceController.GetServices(computerName);
            ServiceController returnService = null;
            foreach (ServiceController scDummy in scServices)
            {
                if (scDummy.Status == ServiceControllerStatus.Running)
                {
                    if (scDummy.ServiceName.ToLower() == serviceName.ToLower())
                    {
                        returnService = scDummy;
                        break;
                    }
                }
            }
            return returnService;
        }

       //Beispielaufruf
       ServiceController scSample = FindService(computerName, "RServer3");
       if (scSample != null)
       {
            scSample.Stop();
            scSample.WaitForStatus(ServiceControllerStatus.Stopped);
       }

Heute hatte ich das Problem, dass sich ein Rechner nach der Auswahl "Computer ausschalten" einfach wieder neu startete. Aber komischerweise nicht jedesmal.

Die Lösung war relativ einfach. Bei Windows XP und Vista ist das Neustarten des Rechner bei einem Bluescreen standardmäßig aktiviert. Diese Option sollte man bei solchen "komischen Neustart’s" einfach deaktivieren und dann einfach den nächsten nicht geplanten Reboot provozieren. Falls das Problem tatsächlich durch einen Bluescreen verursacht wurde, dann sieht man diesen das nächste Mal auch und kann so weiter nach der Ursache suchen.

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